Ausschreibung 2018. Artists in Residence

KULMaterie. Die Sprache der Materialien.

Materialien sind die Grundlage jeder ästhetischen, jeder künstlerischen Arbeit, wenn sie denn realisiert werden soll. Lange Zeit wurde das Material lediglich als Mittel zum Zweck gesehen, als Vehikel um einer Idee eine Form zu geben. Das Material an sich galt als roh, amorph und dadurch als niedrig in der Bewertung. Die „Immaterialisierung“ war bzw. ist bis heute ein entscheidendes Kriterium, ob das betreffende Objekt als Kunst angesehen wird oder nicht. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde diese Ansicht insofern aufgebrochen, als zahlreiche Künstler (wie Joseph Beuys, Robert Morris, Bruce Nauman, Eva Hesse, usw.) das Material als Bedeutungsträger an sich entdeckten. Nicht die Form an sich steht im Vordergrund, sondern die Form ist das Ergebnis materialer Eigenschaften und Energien. Die spezifische Materialität des jeweiligen Mediums bedingt die Botschaft oder ist zumindest Teil davon. Das Material wird so als autonome ästhetische Kategorie mitgedacht.

In einem dreijährigen Projekt sollen nach Textilie.Faser.Stoff 2016 und Ton.Erde.Lehm 2017 in diesem Jahr die Materialien Papier.Karton.Pappe im Fokus stehen.


PAPIER.KARTON.PAPPE.

Papier ist ein flächiger Werkstoff, der entweder aus Fasern pflanzlicher Herkunft wie Blättern, Stängeln oder Holzabfällen oder auch aus Textilabfällen hergestellt wird. Die Erfindung des Papiers wird einem gewissen Tsu Lai, oberster Minister des chinesischen Kaisers Ho-Ti um 105 nach Christus, nachgesagt. Allmählich breitete sich das Wissen der Papierherstellung nach Japan und über die Araber am Ende des Mittelalters auch nach Europa aus. Die Einführung dieser Technologie war die Grundlage für die allmähliche Demokratisierung des Wissens, denn Papier war wesentlich billiger herstellbar als Pergament, das im gesamten Mittelalter das hauptsächliche Material zur Buchherstellung war. Und das Papier war massentauglich. Mit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg konnten Druckerzeugnisse im großen Stil hergestellt werden, was zur Folge hatte, dass Wissen nicht mehr nur einer Eliteschicht zugänglich war, sondern mit der Einführung der allgemeinen Schulpflicht theoretisch der gesamten Bevölkerung. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass Papier die Grundlage unserer Wissensgesellschaft war.

Papier ist äußerst wandlungsfähig. Zunächst können die Eigenschaften durch die Art des Fasermaterials (Rinden, Bast, Blätter, Holzschliff, etc.) sowie durch die Verarbeitungsweise oder die Zusatzstoffe bestimmt werden. Papier kann außerdem gefaltet, gerissen, beschrieben, bedruckt, geklebt, bemalt, usw. werden. Es kann auch in dreidimensionale Objekte transferiert werden. In Japan wurde die Vielfalt der Möglichkeiten mit Papier umzugehen besonders ausgebaut: Von Architekturteilen und Möbeln bis zu Bekleidung, Lampenschirmen, Teppichen und Kunstgegenständen reichen die Erzeugnisse.

Karton und Pappe sind Bezeichnungen für Papiere, die dick und fest sind und dadurch weitere Möglichkeiten der Verarbeitung bieten.

Die Vielfalt der Verwendung von Papier in Kunst und Design ist enorm. Einen kleinen Ausschnitt aus dieser Vielfalt wollen wir in diesem Projekt zeigen.

Artists in Residence

Für unser Artist-in-Residence-Programm suchen wir drei Künstler/innen, die Interesse haben 6 Tage in Pischelsdorf künstlerisch zu arbeiten. Leerstehende Räumlichkeiten des Ortes und/oder diverse Parkanlagen oder Freiflächen werden zur Verfügung gestellt. Der interessierten Bevölkerung soll Einblick in das künstlerische Schaffen gewährt werden können (offenes Atelier). An einem Halbtag wird auch je eine Kindergruppe der hiesigen Schulen in das Geschehen miteinbezogen. Schließlich sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert werden. Weiters werden die künstlerischen Arbeiten in einer Ausstellung mit anderen Künstler/innen eine Woche später im Ausstellungsraum K3 gezeigt.


Zeit:
Im Zeitfenster zwischen 18. und 23. Juni 2018
Ausstellung bzw. Präsentation 23.6.2018 bzw. 30. Juni 2018

Ort:
8212 Pischelsdorf am Kulm, Steiermark


Abgeltung
Die Künstler/innen erhalten ein Workshop-Honorar von € 700,00 (inkl. Materialkosten); Kostenersatz für Unterkunft und Frühstück (ist vorreserviert), Reisekostenersatz nach Beendigung der Residenz; Spesen für Unterkunft und Reise sind vorzufinanzieren.


Urheberrecht, Werknutzung und Publizität
Die Werke bleiben im Eigentum der Künstler/innen und sollen in einer Ausstellung vor Ort präsentiert werden. Sie dürfen in einem etwaigen Katalog unentgeltlich publiziert werden. Eine Garantie/Haftung für die (physische) Erhaltung der Werke kann seitens des Austragenden nicht übernommen werden.


Auswahl
Die Auswahl trifft eine Fachjury. Entscheidungen werden per Mail mitgeteilt.
Das Projekt wird von einem eigenen Fotografen dokumentiert.


Bewerbung
Die Bewerbung soll folgende Unterlagen/Informationen beinhalten:
  • Lebenslauf unter Angabe der bisherigen künstlerischen Aktivitäten
  • Kontaktdaten
  • konkretes Konzept zur Themenstellung mit Skizzen oder Fotos von Vorarbeiten, an denen angeknüpft werden soll. Die künstlerische Arbeitsweise und die technischen Anforderungen für eine Präsentation sollten ersichtlich sein.
  • Die Unterlagen bitte im pdf-Format schicken.


Einsendungen ohne themenbezogenen Konzeptansatz können leider nicht berücksichtigt werden. Die Bewerbung erfolgt kostenlos und kann nicht vergütet werden.

Einreichung der Bewerbungsunterlagen: in digitaler Form per mail bis
28. März 2018


kulturverein kulm
Gertraud Ranegger
ranegger@aon.at
Subject: PAPIER



Ausstellungen

Es sind zwei Ausstellungen im Ausstellungsraum K3 geplant. Bewerber/innen, die bei der Bewerbung für Artist-in-Residence keine Berücksichtigung finden, werden eingeladen, an der darauffolgenden Ausstellung teilzunehmen. Außerdem ist es möglich, sich nur für die Ausstellung zu bewerben. Die Raumaufteilung und die Anordnung der Werke obliegen den Ausstellungsgestalter/innen. Eine finanzielle Abgeltung oder Versicherung der Arbeiten ist nicht vorgesehen.

  • a. Ausstellung1: 30. Juni 2018
    Künstlerische Arbeiten, in denen Papier eine entscheidende Rolle spielt, sollen hier gezeigt werden.
  • b. Ausstellung2: 6. Oktober 2018
    Papier an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wirtschaft und Design
    In dieser Ausstellung sollen neben künstlerischen Positionen auch die Schnittstellen zu Wirtschaft und Design beleuchtet werden.

Ausschreibung 2017. Artists in Residence

KULMaterie. Die Sprache der Materialien.

Beschreibung:

Materialien sind die Grundlage für Arbeiten der bildenden Kunst, die über das Konzeptuelle hinausgehen sollen. Lange Zeit wurde das Material lediglich als Mittel zum Zweck gesehen, als Vehikel um einer Idee eine Form zu geben. Es galt an sich als roh, amorph oder je nach Kontext auch hässlich oder weiblich, jedenfalls als niedrig in der Bewertung. Eine „Immaterialisierung“ war bzw. ist bis heute ein entscheidendes Kriterium, ob das betreffende Objekt als Kunst angesehen wird oder nicht.

Dieser Perspektivenwechsel in den Geisteswissenschaften mag auch mit der Zunahme von digitalen Wirklichkeiten zu tun haben. In einer Zeit, in der sich vieles in digitalen Welten abspielt, kommt es zu einer Blickwinkel-Änderung hin zu Sinnlichem, Materiellem.

Dieser Perspektivenwechsel in den Geisteswissenschaften mag auch mit der Zunahme von digitalen Wirklichkeiten zu tun haben. In einer Zeit, in der sich vieles in digitalen Welten abspielt, kommt es zu einer Blickwinkel-Änderung hin zu Sinnlichem, Materiellem.

In einem dreijährigen Projekt sollen nach Textilie.Faser.Stoff 2016 in diesem Jahr die Materialien Ton.Erde.Lehm thematisiert werden. Papier.Karton.Pappe wird 2018 im Fokus stehen.


Ton.Erde.Lehm:

Erde wird gebraucht,
um auf den Grund zu weisen,
als das Einfache, das Schöpferische, jedem Verständliche. (…)
Sie ist unsere Existenz.
Rolf Iseli

Erde ist ein „Urstoff“, ein Material, das die Grundlage für Wachstumsprozesse ist. Es handelt sich dabei um keinen neutralen Stoff, weil er schon von vorneherein mit zahlreichen Bedeutungen aufgeladen ist. Beispielsweise wird Erde in den Schöpfungsmythen zahlreicher Kulturen als Stoff gesehen, aus dem die ersten Menschen geformt wurden. Im christlichen Kontext heißt es dazu: „Von Staub bist du genommen, zu Staub kehrst du zurück.“ Ganz allgemein kann Erde als Ursprung des Lebens und Vergehens gesehen werden. Im Zuge der Nationalstaatenbildung im 19. Jh. wurde Erde darüberhinaus ein nationales Symbol, das für Heimat stand und in der Blut-und Bodenideologie des Nationalsozialismus eine unrühmliche Fortsetzung fand.

In der altgriechischen Vier-Elemente-Lehre wird die Erde als das niedrigste, aber formbarste der Elemente verstanden, sie wird einerseits als wertlos, weil allseitig verfügbar, aber andererseits auch als heilige Substanz angesehen, weil Grundlage allen Lebens.

In den 60er Jahren des 20. Jh.s rückte die Substanz Erde ins Blickfeld der Kunst. Das Material selbst wurde zum Träger der Aussage in zahlreichen künstlerischen Arbeiten, beispielsweise in den sogenannten Earthworks amerikanischer Künstler/innen wie Robert Smithson und Michael Heizer. Walter de Maria füllte 1968 eine Galerie mit 200 Kubikmetern Erde, sodass sie nicht mehr begehbar war und zeigte damit die Substanz Erde als reinen Stoff, bar jeden Lebens. Auch die Künstler der japanischen Gutai-Gruppe verwendeten Erde als bloßes Material und nicht als Stoff um Objekte herzustellen. Im Rahmen der Spurensuche präsentierte Nikolaus Lang Erdfarben aus Italien und Australien. Und Anselm Kiefer schließlich verwendet Erde als Teil seiner Materialbilder und verweist damit auf Themen wie Vergänglichkeit, Veränderung und Zerfall als wesentliche Bestandteile des Lebens.

Ton kann als spezielle Form der Erde gesehen werden, ein Verwitterungsprodukt Feldspat haltigem Gestein. Ton ist nach Gottfried Semper der plastische „Urstoff“ schlechthin, er lässt sich mit den Händen formen, zu Gefäßen drehen, zu Baustoffen umwandeln. Die Stoffe Ton und Lehm sind sehr wandlungsfähig und können in unterschiedlichen Erscheinungsformen vorkommen: flüssig als Schlicker, pulverisiert als Pigmente, fest als feuchte oder getrocknete Klumpen, gebrannt als Keramik oder Ziegel. Gerade der Lehm wurde in der bäuerlichen Kultur als bevorzugter Baustoff verwendet. Ursprünglich nur in getrockneter Form wurden die Ziegel schließlich auch gebrannt. Traditionelle Lehmarchitektur findet man in den Wüstenregionen Saudi Arabiens und der Sahel Zone. Mittlerweile erfährt der Lehm in der zeitgenössischen Baukultur eine Renaissance. Von Stampflehm bis zum Lehmputz und Lehmanstrich besinnt man sich auf die hervorragenden baubiologischen Eigenschaften dieses Stoffes.

Die Materialien Ton.Erde.Lehm eröffnen somit ein breites Feld an Zugängen, die auch durchaus auf einer Metaebene möglich wären.

Für unser Artist-in-Residence-Programm suchen wir zwei Künstler/innen, die Interesse haben 6 Tage in Pischelsdorf künstlerisch zu arbeiten. Leerstehende Räumlichkeiten des Ortes und/oder diverse Parkanlagen oder Freiflächen werden zur Verfügung gestellt. Der interessierten Bevölkerung soll Einblick in das künstlerische Schaffen gewährt werden können (offenes Atelier). An einem Halbtag wird auch je einer Kindergruppe der hiesigen Schulen in das Geschehen miteinbezogen. Schließlich sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert werden. Weiters werden die künstlerischen Arbeiten in einer Ausstellung mit anderen Künstler/innen eine Woche später im Ausstellungsraum K3 gezeigt.


Zeitraum:
Im Zeitfenster zwischen 5. und 23. Juni 2017

Ort:
8212 Pischelsdorf am Kulm, Steiermark


Abgeltung
Die Künstler/innen erhalten ein Workshop-Honorar von € 700,00 (inkl. Materialkosten); Kostenersatz für Unterkunft und Frühstück (ist vorreserviert), Reisekostenersatz nach Beendigung der Residenz; Spesen für Unterkunft und Reise sind vorzufinanzieren.


Urheberrecht, Werknutzung und Publizität
Die Werke bleiben im Eigentum der Künstler/innen und sollen in einer Ausstellung vor Ort präsentiert werden. Sie dürfen in einem etwaigen Katalog unentgeltlich publiziert werden. Eine Garantie/Haftung für die (physische) Erhaltung der Werke kann seitens des Austragenden nicht übernommen werden.


Auswahl
Die Auswahl trifft eine Fachjury. Entscheidungen werden per Mail mitgeteilt.
Das Projekt wird von einem eigenen Fotografen dokumentiert.


Bewerbung
Die Bewerbung soll folgende Unterlagen/Informationen beinhalten:
  • Lebenslauf unter Angabe der bisherigen künstlerischen Aktivitäten
  • Kontaktdaten
  • konkretes Konzept zur Themenstellung mit Skizzen oder Fotos von Vorarbeiten, an denen angeknüpft werden soll. Die künstlerische Arbeitsweise und die technischen Anforderungen für eine Präsentation sollten ersichtlich sein.
  • Die Unterlagen bitte im pdf-Format schicken.


Einsendungen ohne themenbezogenen Konzeptansatz können leider nicht berücksichtigt werden. Die Bewerbung erfolgt kostenlos und kann nicht vergütet werden.

Einreichung der Bewerbungsunterlagen: in digitaler Form per mail bis
28. April 2017


kulturverein kulm
Gertraud Ranegger
ranegger@aon.at
Subject: ERDE


Ausschreibung 2016. Artists in Residence

KULMaterie. Die Sprache der Materialien.

Beschreibung:

Materialien sind die Grundlage für Arbeiten der bildenden Kunst, die über das Konzeptuelle hinausgehen sollen. Lange Zeit wurde das Material lediglich als Mittel zum Zweck gesehen, als Vehikel um einer Idee eine Form zu geben. Es galt an sich als roh, amorph oder je nach Kontext auch hässlich oder weiblich, jedenfalls als niedrig in der Bewertung. Eine „Immaterialisierung“ war bzw. ist bis heute ein entscheidendes Kriterium, ob das betreffende Objekt als Kunst angesehen wird oder nicht.

In den Geisteswissenschaften spricht man seit längerem vom „material turn“, der Verlagerung des Augenmerks auf die materielle Kultur einer Gesellschaft. Demnach ist die herkömmliche Trennung zwischen Subjekt und Objekt eine Fiktion. Der französische Soziologe Bruno Latour etwa meint: „Wer schießt, die Waffe oder der Mensch?“ Die Antwort ist: das Mensch-Waffennetzwerk. Der Mensch und die Waffe ergeben ein Netzwerk und damit ein Handlungspotential. Menschen tun etwas mit Dingen und umgekehrt machen Dinge etwas mit Menschen.

Dieser Perspektivenwechsel in den Geisteswissenschaften mag auch mit der Zunahme von digitalen Wirklichkeiten zu tun haben. In einer Zeit, in der sich vieles in digitalen Welten abspielt, kommt es zu einer Blickwinkel-Änderung hin zu Sinnlichem, Materiellem.

In einem dreijährigen Konzept von KULM sollen die Materialien Textilie/Faser/Stoff, Ton/Erde/Lehm sowie Papier/Karton/Pappe thematisiert werden.


Textilie/Faser/Stoff:

e-textil, a-textil, con-textil, post-textil, …

Eine Textilie wird aus diversen Fasern gewonnen und schließlich oftmals technisch aufwendig und mittels zahlreicher Arbeitsschritte zu diversen Stoffen unterschiedlicher Eigenschaften und Aussehen verarbeitet.

Eine Textilie ist flexibel, formbar, haptisch interessant, elastisch, wärmend und sinnlich. Sie provoziert unterschiedliche Assoziationen aufgrund ihrer Materialität, Struktur und Textur, Herstellungsweise, Geschichte und unser aller Erfahrungen von Kindesbeinen an. Eine Textilie ist bereits mit Bedeutung aufgeladen.

Textilien lassen uns emotional nicht kalt, jeder/jede hat damit täglich zu tun. Das ist auch in gewisser Weise das Problem, weshalb sie immer nur am Rand der Bildenden Kunst angesiedelt waren und als weiblich, zu sehr mit Bedeutungen besetzt und handwerklich konnotiert, angesehen wurden. Dies widersprach der Intention der modernen Kunst, da es dieser um die reine Botschaft aus sich heraus ging (l´art pour l´art).

Heute erlebt das Textile in der zeitgenössischen Kunst eine Renaissance. In einer Welt, in der „Vernetzung“ ein Zauberwort geworden ist und wichtige Lebensbereiche virtuell abgehandelt werden, scheint das Textile eine Klammerfunktion zu erhalten: als ein komplexes System aus Fäden bzw. Fasern hat es das Potential Virtuelles und Materielles, Konkretes und Abstraktes zu verbinden.

Gesucht werden 2 Künstler/innen, die in leerstehenden Räumlichkeiten von Pischelsdorf 6 Tage zum oben beschriebenen Thema künstlerisch arbeiten. Der Bevölkerung soll täglich 1 – 2 Stunden zu festgelegter Zeit Einblick in das künstlerische Arbeiten gewährt werden (offenes Atelier). An einem Halbtag soll auch mit je einer Kindergruppe der hiesigen Schulen gearbeitet werden. Schließlich sollen die Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert werden.


Zeitraum:
27. Juni – 2. Juli 2016

Ort:
8212 Pischelsdorf am Kulm, Steiermark


Abgeltung
Die Künstler/innen erhalten ein Workshop-Honorar von € 700,00 (inkl. Materialkosten); Kostenersatz für Unterkunft und Frühstück (ist vorreserviert), Reisekostenersatz nach Beendigung der Residenz; Spesen für Unterkunft und Reise sind vorzufinanzieren.


Urheberrecht, Werknutzung und Publizität
Die Werke bleiben im Eigentum der Künstler/innen und sollen in einer Ausstellung vor Ort präsentiert werden. Sie dürfen in einem etwaigen Katalog unentgeltlich publiziert werden. Eine Garantie/Haftung für die (physische) Erhaltung der Werke kann seitens des Austragenden nicht übernommen werden.


Auswahl
Die Auswahl trifft eine Fachjury. Entscheidungen werden per Mail mitgeteilt.
Das Projekt wird von einem eigenen Fotografen dokumentiert.


Bewerbung
Die Bewerbung soll folgende Unterlagen/Informationen beinhalten:
  • Lebenslauf unter Angabe der bisherigen künstlerischen Aktivitäten
  • Kontaktdaten
  • konkretes Konzept zur Themenstellung mit Skizzen oder Fotos von Vorarbeiten, an denen angeknüpft werden soll. Die künstlerische Arbeitsweise und die technischen Anforderungen für eine Präsentation sollten ersichtlich sein.
  • Die Unterlagen bitte im pdf-Format schicken.


Einsendungen ohne themenbezogenen Konzeptansatz können leider nicht berücksichtigt werden. Die Bewerbung erfolgt kostenlos und kann nicht vergütet werden.

Einreichung der Bewerbungsunterlagen: in digitaler Form per mail bis
22. April 2016


kulturverein kulm
Gertraud Ranegger
ranegger@aon.at
Subject: TEXTIL